Artikel-Schlagworte: „wetlook leggins“

Hubs identifizieren

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Nachdem wir schon geshen haben wie Hubs im groben funktionieren zum Beispiel hier Hub oder ausführlicher auch hier Hubs oder wie eine Seite eine Autorität wird. Versuchen wir hier mal die Frage zu klären wie sich ein solches Hub finden lässt.

Methode 1 zum identifizieren von Hubs

Eine relativ einfache Methode ist es das entsprechende Keyword bei einer Suchmaschinen einzugeben und die Ergebnisse zu untersuchen. Dabei wird dann geprüft welche der gefunden Seiten den in den oben genannten Artikeln angeführten Eigenschaften entspricht. Falls eine entsprechende Seite gefunden wurde, hat man zumindest eines der Hubs für dieses Keyword entdeckt. Der Vorteil dieser Methode ist, das sie sich relativ leicht anwenden lässt. Der Nachteil ist aber das sie sehr viele zu untersuchenden Seiten am Anfang ergibt, und sie sich daher nur dann effektiv umsetzen lässt, wenn die Hubs innerhalb der ersten Treffer zu finden sind. Das Problem hierbei ist, dass man dadurch wiederum nur die Seiten findet die unmittelbar für diese Wort gute Ergebnisse haben. Und Seiten mit benachbarten Keywords dabei meistens nicht erfasst werden.

Methode 2 zum identifizieren von Hubs

Die zweite Methode ist zumindest zu Beginn aufwendiger, liefert aber im Allgemeinen bessere Ergebnisse als die erste. Dabei geht man wie folgt vor, wie in Methode 1 sucht man auch hier erst bei den Suchmaschinen. Aber mit dem Unterschied, dass man nur jeweils die ersten 10 Treffer betrachtet und das ganze mit mehreren benachbarten Keywords durchspielt zum Beispiel “wetlook leggins” und “lederoptik leggins” um mal zwei zu nennen. Es erfolgt dann ein Abgleich der Ergebnisse, um die Seite zu finden die bei mehreren der Keywords in der Top10 vorhanden sind. Mit ein bisschen Glück hat man so schon sein Hub gefunden. Falls nicht, erfolgt nun eine Backlinkanalyse, mehr dazu auch hier , mit dem Ziel, die Seiten zu finden welche die zuvor gefunden Seiten verlinken. Dabei sucht man Linkquelle die mehrere dieser Seiten verlinken, wenn man dann eine solche gefunden hat, ist es in der Regel ein Hub.

Der Vorteil dieser Methode, ist das man auch benachbarte, d.h. verwandte Keywords mit in die Analyse einbezieht und so dem Verhalten bei der Suche näher kommt als mit Methode eins. Der Nachteil ist, das die Backlinkanalyse relativ schnell sehr aufwendig werden kann. Das fängt schon bei der Suche nach der Information über die Backlinks an. Und unter Umstände findet man für jede der zu untersuchenden Seite mehrere tausend Backlinks die mit einander verglichen werden müssen, wobei spätestens hier Programme für diese Arbeit genutzt werden müssen.

Leggins oder Leggings

Montag, 20. April 2009

Der Einsatz von Tippfehler Domains wird von den meisten seriösen Optimieren vermieden. Da sich viele noch daran erinnern können, dass diese vornehmlich zur Generierung von Zugriffen genutzt wurden und die Benutzer mehr oder weniger absichtlich auf Seiten gelotst wurden auf die diese nicht wollten. Wie sieht es aber für den Fall aus, dass die suchenden Nutzer mehrheitlich zur Suche die orthographisch falsche Schreibweise nutzen und es auch bei dieser Variante mehrere Millionen Treffer gibt? Sollte auch hier darauf verzichtet werden? In diesem Fall sollte man sich bei der Optimierung am erkennbaren Verhalten der Nutzer orientieren. Würde man hier an der Einstellung festhalten nur orthographisch richtige Schreibweisen zu nutzen verliert man möglicherweise nicht nur im großen Umfang potentielle Nutzer und damit zukünftige Kunden, sondern ermöglicht es einem Konkurrenten diesen Bereich für sich zu erschließen und einzunehmen. Denn was wäre eine Topplatzierung bei der richtig geschrieben Variante wert, wenn die Mehrzahl der Nutzer die falsche sucht? Nichts. Eine Topplatzierung bringt nur dann einen Vorteil wenn potentielle Kunden diese Keyword auch suchen, andernfalls dient sie allein der Befriedigung der eigenen Eitelkeit.

Die Gefahr solcher Situationen ist insbesondere bei neu in die Umgangssprache aufgenommenen Fremdwörter gegeben. Da es hierbei oft zu einer Veränderung der Schreibweise kommen kann um sie den als allgemeingültig erachteten Schreibstil anzupassen. So ist es in der deutschen Sprache üblich Wörter so zu schreiben wie man sie spricht, Diese Herangehensweise führt regelmäßig dazu, dass bei neu aufgenommen Wörter Teile der stummen Bestandteile verloren gehen, da diese nicht gesprochen werden, werden sie regelgerecht auch nicht geschrieben.

Wie zum Beispiel das Wort Leggins, die korrekte Schreibweise ist aber Leggings. Aber das dritte g wird in der deutschen Sprechweise nicht betont und daher auch nicht geschrieben. Was zur Verbreitung der ersten Variante beigetragen hat. Und es sich auch beim Verhalten der Suchenden widerspiegelt, diese suchen vornehmlich die orthographisch falsche Variante. Interessant ist aber das Verhalten der Sucher aber bei der Kombination dieses Wortes mit anderen englischen Ausdrücken so wird etwa wetlook leggings deutlich häufiger als wetlook leggins gesucht.
Werden diese Wörter Jahre später offiziell in die deutsche Sprache aufgenommen geschieht dies zwar meist in der offiziellen Schreibweise, aber bis dahin hat sich dann die umgangssprachliche Variante meistens bereits durchgesetzt. Daher sollte man bei der Optimierung von eingebürgerten Wörtern weniger auf die Rechtschreibkorrektur des Rechners und mehr auf das eigene Sprachempfinden achten.