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Hub

Dienstag, 14. Juli 2009

Unter einem Hub versteht man eine Seite, die andere zum Thema passende Seite verlinkt. Im einfachsten Fall handelt es sich hierbei um eine unkommentierte Linkliste. Der Hauptunterschied zu einer gewöhnlichen Linkliste besteht darin, dass es sich um eine thematische Liste handelt, die sich auf einen sehr kleinen Ausschnitt des Themas selbst konzentriert.

Der Begriff Hub steht dabei für Verteiler, die Seite leitet die Nutzer zu den entsprechenden Seiten. Das wahrscheinlich größte Hub bildet DMOZ.

Wenn im Onlinemarketing der Begriff Hub verwendet wird, wird aber im Allgemeinen eine Seite gemeint, die zu einem bestimmten Suchbegriff relativ gut platziert ist und auf entsprechende Seiten zu diesem Begriff verlinkt.

Hubs sind insbesondere bei den Keyword interessant, bei denen die Trefferlage viel Beifang in Form von nichtrelevanten Seiten enthält. Dies ist bei Fachbegriffen oft der Fall, da es hier relativ wenige Seiten dazu gibt. Verallgemeinernd lässt sich sagen, dass je weniger relevante Seiten es zu einem Begriff und je größer der Beifang ist, um so wichtiger sind Hubs.

Dabei ist ihr Wirken nicht nur auf Fachbegriffe beschränkt, es zeigt sich auch bei alltäglichen Begriffen, wenn zum Beispiel relativ viele Seiten aus Blogs, Foren, Preisvergleichseiten etc. in den Ergebnissen auftauchen, dass ein Hub erfolgreich ist, wenn es auf die wirklich gesuchten Seiten verweist.

Da zumindest jede Seite theoretisch ein Hub werden kann, werden wir im Kurs daraufeingehen, wo der Einsatz sinnvoll ist und wie sich ein Hub konstruieren lässt.

Seiten die wiederum von vielen Hubs verlinkt werden, werden als Authority bezeichnet.

Leggins oder Leggings

Montag, 20. April 2009

Der Einsatz von Tippfehler Domains wird von den meisten seriösen Optimieren vermieden. Da sich viele noch daran erinnern können, dass diese vornehmlich zur Generierung von Zugriffen genutzt wurden und die Benutzer mehr oder weniger absichtlich auf Seiten gelotst wurden auf die diese nicht wollten. Wie sieht es aber für den Fall aus, dass die suchenden Nutzer mehrheitlich zur Suche die orthographisch falsche Schreibweise nutzen und es auch bei dieser Variante mehrere Millionen Treffer gibt? Sollte auch hier darauf verzichtet werden? In diesem Fall sollte man sich bei der Optimierung am erkennbaren Verhalten der Nutzer orientieren. Würde man hier an der Einstellung festhalten nur orthographisch richtige Schreibweisen zu nutzen verliert man möglicherweise nicht nur im großen Umfang potentielle Nutzer und damit zukünftige Kunden, sondern ermöglicht es einem Konkurrenten diesen Bereich für sich zu erschließen und einzunehmen. Denn was wäre eine Topplatzierung bei der richtig geschrieben Variante wert, wenn die Mehrzahl der Nutzer die falsche sucht? Nichts. Eine Topplatzierung bringt nur dann einen Vorteil wenn potentielle Kunden diese Keyword auch suchen, andernfalls dient sie allein der Befriedigung der eigenen Eitelkeit.

Die Gefahr solcher Situationen ist insbesondere bei neu in die Umgangssprache aufgenommenen Fremdwörter gegeben. Da es hierbei oft zu einer Veränderung der Schreibweise kommen kann um sie den als allgemeingültig erachteten Schreibstil anzupassen. So ist es in der deutschen Sprache üblich Wörter so zu schreiben wie man sie spricht, Diese Herangehensweise führt regelmäßig dazu, dass bei neu aufgenommen Wörter Teile der stummen Bestandteile verloren gehen, da diese nicht gesprochen werden, werden sie regelgerecht auch nicht geschrieben.

Wie zum Beispiel das Wort Leggins, die korrekte Schreibweise ist aber Leggings. Aber das dritte g wird in der deutschen Sprechweise nicht betont und daher auch nicht geschrieben. Was zur Verbreitung der ersten Variante beigetragen hat. Und es sich auch beim Verhalten der Suchenden widerspiegelt, diese suchen vornehmlich die orthographisch falsche Variante. Interessant ist aber das Verhalten der Sucher aber bei der Kombination dieses Wortes mit anderen englischen Ausdrücken so wird etwa wetlook leggings deutlich häufiger als wetlook leggins gesucht.
Werden diese Wörter Jahre später offiziell in die deutsche Sprache aufgenommen geschieht dies zwar meist in der offiziellen Schreibweise, aber bis dahin hat sich dann die umgangssprachliche Variante meistens bereits durchgesetzt. Daher sollte man bei der Optimierung von eingebürgerten Wörtern weniger auf die Rechtschreibkorrektur des Rechners und mehr auf das eigene Sprachempfinden achten.